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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Keine Angst vor Wolkenbrüchen PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Die ganz schnelle Arcus-Crew: Tobias Welsch (links) mit Nils Deimel vom LSC Bad Homburg. / The racing Arcus crew: Tobias Welsch (left) with Nils Deimel from LSC Bad Homburg.

Stimmt schon: Tobias Welsch ist Linienpilot. Dass er auch mit seinem Arcus M nicht von den Linien lassen kann, hat andere Gründe. Wie sonst könnte man mit Start um halb Zwölf und Landung kurz vor Acht am Abend über 1200 Kilometer fliegen? Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 149,7 km/h erzielen? Seit seiner Ankunft in Bitterwasser mischt Tobias mit Clubkamerad Nils Deimel (LSC Bad Homburg) und Bernhard Humpert die OLC-Wertung auf. Am schwächsten Tag waren immerhin noch 1004 Kilometer drin.
Die Aufwindlinien, die hier schnell zu Schauerlinien mutieren, hat natürlich nicht nur Tobias gesehen und genutzt. Nur, was macht er anders, dass er gleich eine Klasse schneller ist und weiter kommt? Wo andere Piloten unter den oft breit gelaufenen Wolkenbändern rätseln, wo es besser trägt – an der Sonnen- oder Windseite, vielleicht auch mitten drunter oder unter den dunkelsten Stellen – findet Tobias sie zielsicher. Wie, daraus macht er kein Geheimnis: „Wo es zu regnen beginnt, da gab es 15 Minuten vorher das stärkste Steigen.“ Er hat sein Auge geradezu darauf abgerichtet, diese Stellen zu erkennen und kann nur raten: rausschauen und genau beobachten! Vor allem voraus. Tobias: „Hinter mir sieht es dann immer aus wie Weltuntergang.“

Not afraid of cloudbursts
That's right: Tobias Welsch is an airline pilot. But there are other reasons why he cannot leave the lines with his Arcus M. How else could you fly more than 1200 kilometers starting at half past eleven and landing just before eight in the evening? Realising an average speed of 149.7 kph? Since arriving in Bitterwasser Tobias has mixed up the OLC score with clubmate Nils Deimel (LSC Bad Homburg) and Bernhard Humpert. At least the worst day was good for 1004 kilometers.
Tobias is not the only pilot to see and use the lift lines which quickly mutate into showers here. But what does he do differently so that he is one class faster and gets ahead? Where other pilots puzzle under the wide bands of clouds, where to find the lift – on the sun or wind side perhaps also in the middle or under the darkest spots – Tobias finds them unerringly. How, he makes no secret of it: "Where it starts to rain, there was the strongest climb 15 minutes beforehand." He literally trained his eye to recognize these spots and can only advise: look out and watch closely! First of all ahead. Tobias: "It always looks like the end of the world behind me."

 
Knallbunte Flieger in Bitterwasser PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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In der Lodge haben wir einen Webervogel und echten Kulturfolger. Er baut seine Nester nicht nur im Eukalyptus-Baum in direkter Nachbarschaft zum Restaurant der Lodge. Er gesellt sich am Morgen auch gerne zu Dirk vom Flight Office, der dort auf der Terrasse in aller Frühe seinen Morgenkaffee genießt, und nimmt nebenan auf einem Stuhlrücken Platz. Im richtigen Vogelleben hat er es aber trotz seines attraktiven gelbschwarzen Gefieders nicht leicht. Schon mehrfach hat er seine Angehimmelte zum kunstvoll gesponnen Nest im Astwerk des Eukalyptus geführt. Und hat Missfallen geerntet. Das zeigen die Webervogelweibchen ganz unsentimental. Sie picken ruckzuck das mühevoll aufgebaute Hängenest vom Zweig. Inzwischen schien die Familiengründung unseres Weber-Vogels aber von Erfolg gekrönt. Ein Weibchen kümmerte sich um die Innenarchitektur des zuletzt gebauten Nests – bis es dann gestern doch wieder am Boden lag.

Brightly colored flyers in Bitterwasser
In Bitterwasser we have a weaver bird, a real cultural follower. He doesn't just build nests in the eucaplyptus tree right in front of the restaurant. He also likes to join Dirk from the flight office in the morning, who enjoys his first coffee there on the terrace, and takes a seat next door on the back of a chair. In real bird life it is not easy for him despite his attractive yellow-black plumage. He has led his adored woman to the artistically spun nest several times. And harvested displeasure. The females show this very unsentimentally. They peck the laboriously built hanging nest from the branch. In the meantime the founding of our Weber bird's family seemed to have been successful. A female was taking care of the interior design of the nest. But yesterday we found it again on the ground.
 
Rekordjäger Johan Luyckx PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Er besitzt das kleinste Flugzeug in Bitterwasser: Johan Luyckx aus Verviers. Der Belgier steckt im Herbst seinen Ventus 2cxM in der Version mit 15 Meter Spannweite in den Container für Bitterwasser. Die anderen Flugzeuge haben mindestens 18 Meter Spannweite. Johan geht es dabei nicht um das Sparen von Transportkosten. Er hat es auf Rekorde in der 15-m-Klasse abgesehen. Und darin war er in Namibia schon höchst erfolgreich. 2015 flog er mit 149 km/h über das 1000-km-FAI-Dreieck zum Weltrekord. Über das 750er Dreieck war er auch schon schneller als der bestehende Weltrekord, aber nur um 0,96 km/h und das reichte dann nicht für einen neuen Weltrekord. Es wurde aber ein afrikanischer. Die Königspalme von Johan steht schon seit 2005 in Bitterwasser für sein 500er mit 156 km/h. Dazu finden sich rund 60 belgische Rekorde in seinem Flugbuch, von denen immer noch 25 gültig sind.
In dieser Saison blieb es in Bitterwasser bei Rekordanmeldungen. Das 100er Dreieck hat er probiert und ein 1100er, aber da haben ihm die vielen Schauer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hat ihn Namibia jetzt enttäuscht? Johan Luyckx, gar nicht bitter: „Ich hatte einen schönen Urlaub, ganz ohne Stress. Einmal bin ich mit Guy Bechtold geflogen, das war sehr interessant. Und einmal mit Wolf Dietrich Bornhold. Ich habe so den Arcus kennenlernen können. Jetzt weiß ich, warum so viele hier Arcus fliegen.“

Record hunter Johan Luyckx
He owns the smallest glider in Bitterwasser: Johan Luyckx from Verviers. In the fall the Belgian puts his Ventus 2cxM in the version with a 15-meter span in the container for Bitterwasser. The other gliders have a wingspan of at least 18 meters. Johan is not interested in saving transport costs. He is aiming for records in the 15 m class. And he was very successful in that in Namibia. In 2015 he flew with 149 kph over the 1000 km FAI triangle to the world record. Over the 750 triangle he was faster than the existing world record but only by 0.96 kph and that was not enough for a new world record. But it became an African one. The royal palm of Johan has been in Bitterwasser since 2005 for its 500 km triangle with 156 kph. In addition there are around 60 Belgian records in his flight book, 25 of which are still valid.
This year there were only record attempts in Bitterwasser. Johan tried the 100 km and a 1000 km triangle but the many showers prevented the success. Has Namibia disappointed him? Johan Luyckx not bitter at all: “I had a great vacation, without any stress. I flew with Guy Bechtold once, that was very interesting. And once with Wolf Dietrich Bornhold. I was able to get to know the Arcus in this way. Now I know why so many pilots fly Arcus here."

 
Linien fliegen PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Dass nach einem Tag, an dem Gewitter alles unter Wasser gesetzt haben, Streckenflüge von fast 1200 Kilometer gelingen, das hat in Bitterwasser trotz guter Vorhersagen beim Briefing so richtig keiner geglaubt. Tobias Welsch hat mit Nils Deimel gezeigt, wie es geht. Über 1186 Kilometer waren sie 150 km/h schnell. Für Teilstrecken von 170 Kilometer brauchte das Arcus-Team weniger als eine Stunde (186 km/h). Schnell machten Aufwindlinien, um die es eigentlich keine Geheimnisse gab, sie waren gut aus den Satellitenbildern abzulesen. Aber sie mussten bei gar nicht so hoher Basis über dem unwirtlichen Grenzgebiet zwischen Kalahari und Namib erreicht werden. Gleich eine ganze Reihe von Piloten kam so zu ihrem Tausender.

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Cloud streets made fast
In Bitterwasser, despite a good forecast at the briefing, nobody really believed that after a day on which thunderstorms put everything under water, long-distance flights of almost 1200 kilometers would succeed. Tobias Welsch showed with Nils Deimel how to do it. They made 1186 kilometers with 150 kph. The Arcus team needed less than an hour for sections of 170 kilometers (186 kph). Cloud lines about which there were actually no secrets were easy to read from the satellite images. But they had to be reached at a not so high base over the inhospitable area between Kalahari and Namib. So a whole series of pilots came to their 1000 k flights.
 
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