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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Mit Anlauf zur Palme PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Für den ersten angemeldeten 1000-km-Flug darf man sich in Bitterwasser mit einer Palme ein Denkmal setzen. Am Sonntag war Lothar Wittig erfolgreich. / For the first declared 1000 k flight you can set up a memorial in Bitterwasser with a palm tree. Lothar Wittig was successful on Sunday.

1000-km-Diplome fallen auch in Namibia nicht vom Himmel. Lothar Wittig hat seins jetzt von Bitterwasser aus erflogen – 47 Jahre nachdem er mit dem Segelflug begonnen hat. Seine ersten Starts hat er als Vierzehnjähriger auf dem heute fast schon vergessenen Butzweilerhof in Köln absolviert, wo 1960 noch Segelflug-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Heute ist Lothar wettbewerbserfahren, in Winzeln zu Hause und in Bitterwasser Stammgast. Der erste Besuch war ein Geburtstagsgeschenk zum 50. Dann folgten Aufenthalte im 5-Jahres-Intervall. Der Wunsch, jetzt die Frequenz zu erhöhen, wäre fast gescheitert, weil keiner der inzwischen wenigen Einsitzer verfügbar war. Ein zufälliges Treffen mit Bitterwasser-Direktor Rainer Hog in Mengen hat ihm den Kontakt zu Kurt Jürgen Bock, einem alten Bekannten, verholfen. Der hat ihm gerne seine ASH 26e zur Verfügung gestellt. Am Sonntag hat sie ihn über die schnelle Linie zwischen Namib und Kalahri zum Diplom getragen.

With a run-up to the palm tree
1000 km diplomas do not fall from the sky in Namibia either. Lothar Wittig has now flown his from Bitterwasser – 47 years after he started gliding. He made his first starts at the age of fourteen at the almost forgotten Butzweilerhof in Cologne, where the World Gliding Championships were held in 1960. Today Lothar is at home in Winzeln and a regular guest in Bitterwasser. The first visit was a birthday present for the 50th. Stays followed in 5-year intervals. The wish to increase this year the frequency almost failed because none of the few single-seaters that were brought to Namibia was available. A chance meeting with Bitterwasser director Rainer Hog in Mengen helped him get in touch with Kurt Jürgen Bock, an old friend. Kurt-Jürgen was happy to provide him with his ASH 26e. She carried him to the diploma on Sunday over the fast line between Namib and Kalahri.

 
Nebensaison? PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Fast haben wir schon Mitte Januar und immer noch wechseln sich in Bitterwasser sattgeflogene Piloten mit winterblassen Neuankömmlingen ab. Dass hier einmal zu dieser Zeit der Flugbetrieb auslief, das war einmal. Bis Ende des Monats ist hier full house. Und die Tausender purzeln wie in keinem Monat zuvor. Gestern erntete Lothar Wittig sein 1000-km-Diplom und Tobi Welsch schoss mit Bernhard Humpert den Vogel ab: 1300 Kilometer brachten ihnen Platz 1 in der OLC-Wertung. Dabei war für viele Piloten gar nicht einmal die eins vorn bei der Distanzleistung die Krönung des Tages. Viele schwärmten noch den ganzen Abend über den weiten Ausflug in die Namib und von den großartigen Ausblicken.

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Über dem Gamsberg.

Low season
We are almost there in mid-January and pilots who have flown a lot in Bitterwasser are alternating with pale winter arrivals. It was once that flight operations ended here at this time. Now the house is full by the end of the month. And the thousands tumble like in no month before. Yesterday Lothar Wittig earned his 1000 km diploma and Tobi Welsch shot down the bird with Bernhard Humpert: 1300 kilometers earned them first place in the OLC classification. For many pilots not even the one in the first place of their distance performance was the crowning glory of the day. Many still raved about the long excursion into the Namib and the terrific views all evening.

 
Das Wetter kann nicht schlecht genug werden PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Briefing in Bitterwasser. Die Engländer lassen sich nicht von den schlechten Aussichten schrecken. / The briefing in Bitterwasser. The English pilots are not even scared by the worst forcasts.

Egal was der Wetterbericht für den Tag verspricht, eine Gruppe von Piloten fliegt auf jeden Fall – auch wenn es blau bleiben soll und die Arbeitshöhe niedrig. Die sieben kommen aus England, vom Segelflugzentrum Lasham. Seit Jahren haben sie Bitterwasser im Januar fest gebucht. Von England sind sie einiges gewohnt – so Wettbewerbe bei Basishöhen von marginalen 2200 Fuß. Aber so schlimm kommt’s in Namibia nicht.
International ist die Gruppe sehr erfolgreich. Garry Coppin wurde als Copilot von Steve Jones in der Doppelsitzerklasse Vize-Weltmeister und Vize-Europameister. In Bitterwasser fliegt er mit Andy Aveling, sonst Streckenflugtrainer in Australien. Roy Pentecost wird im Sommer bei der Segelflug-WM in Stendal als Mannschaftskapitän des britischen Teams dabei sein. Und während Zenon und Malgosia Marczynski eine feste Crew bilden, wechseln die anderen ihre Charterflugzeuge
Einen Namen haben sie alle: Patrick Naegeli ist Vice-President der Britisch Gliding Association und Chris Cobham ein richtiger Lord mit Wohnsitz bei Birmingham. Für den Weg nach Lasham zum Segelfliegen nimmt er seine DR-400 und startet dazu in seinem „Garten“. In England ist so etwas möglich.
Als echte Europäer fliegen die sieben im Sommer nicht nur auf der Insel. Dann sind sie in Südfrankreich und Spanien unterwegs. 

The weather can't get bad enough
No matter what the weather forecast promises for the day, a group of pilots will definitely fly – even if it should remain blue and the working height is low. The seven pilots come from England, from the Lasham gliding center. They have been booking Bitterwasser in January for years. From England they are used to a lot – so competitions at base heights of marginal 2200 feet. But it’s not that bad in Namibia.
They are very successful internationally. Garry Coppin became Vice-World Champion and Vice-European Champion in the 20m class as co-pilot of Steve Jones. In Bitterwasser he flies with Andy Aveling, otherwise trainer in Australia. Roy Pentecost will be the team captain of the British team at the World Gliding Championships in Stendal this summer. And while Zenon and Malgosia Marczynski form a permanent crew, the others change their chartered glider.They all are known: Patrick Naegeli is Vice President of the British Gliding Association. And Chris Cobham is a living Lord residing near Birmingham. For gliding he flies to Lasham with his DR-400 and takes off for these flights in his "garden". That’s possible in England!
As real Europeans they don't just fly on their island in summer. Then they are travelling in the south of France and Spain.

 
Die Männer für die wichtigen Kleinigkeiten PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

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Wolfgang Joschko (links) und Manfred bei der Arbeit: Die Neuinstallation der Wetterstation ist fast fertig. / Wolfgang Joschko (left) and Manfred at work: The new installation of the weather station is almost complete.

Unkaputtbar gibt es nicht, schon gar nicht in der Wüste. Die Hitze, der Wind, aber auch die Regenfluten, die sich aus den Gewittern ergießen, alles ist hier extremer. In Bitterwasser geht da mal die Webcam baden, die Wetterstation haut’s vom Mast und der FLARM-Empfänger fürs OGN erstickt im Staub.
Gut, dass es da Helfer mit viel technischem Sachverstand gibt, wie Wolfgang Joschko und Manfred, die das reparieren können. In dieser Saison ist Wolfgang Joschko schlicht der Internet-Mann. In seinen Händen lag die Organisation der Anbindung an die digitale Welt über eine Richtfunkstrecke. Sechs Wochen nach Antragstellung stand die neue 50 MB starke Internetanbindung. Bitterwasser steht damit besser da als mancher Ort in Deutschland. Manchmal geht für Wolfgang und Christa Joschko aber das Fliegen mit ihrem Arcus „8F“ vor, dann muss eine Reparatur etwas warten.
Manfred hat sich für das Abenteuer Bitterwasser im April auf der AERO beim Besuch des Bitterwasser Stands hinreißen lassen. Als Motorenspezialist passte der ehemalige technische Lehrer nur zu gut ins Anforderungsprofil für den Bitterwasser Work Shop. Schnell war die Auszeit beim Luftfahrttechnischen Betrieb von Peter Neukom vereinbart, wo Manfred mehr aus Neigung als Notwendigkeit sich der Wartung und Instandhaltung von Motorseglermotoren widmet. Im Dezember hat er Paul abgelöst. Zuhause auf dem Bohlhof, am Rande des Schwarzwalds, fliegt Manfred eine der seltenen PIK-30.

The men for the important little things
There is no indestructible, especially not in the desert. The heat, the wind, also the floods of rain that pour out of the thunderstorms, everything is more extreme here. In Bitterwasser, the webcam simply goes for a swim, the weather station falls from the mast and the FLARM receiver for the OGN suffocates in the dust.
It's good that there are helpers with a lot of technical expertise like Wolfgang Joschko and Manfred who can fix this. This season Wolfgang Joschko is simply the internet man. The organization of the connection to the digital world via a radio link was in his hands. The new 50 MB internet connection was ready six weeks after the application was submitted. Bitterwasser now is better connected than several places in Germany. Sometimes flying with their Arcus "8F" has priority for Wolfgang and Christa Joschko. Then a repair has to wait a bit.
Manfred was catched for the Bitterwasser adventure when he visited the Bitterwasser booth at the AERO last spring. As an engine specialist the former technical teacher fit only too well into the requirement profile for the Bitterwasser work shop. The time off was quickly agreed with Peter Neukom where Manfred devoted himself to servicing and maintenance of motor glider engines. At home on the Bohlhof on the edge of the Black Forest he flies one of the rare PIK-30.

 
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