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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Senioren-Team und viel Innovationskraft PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

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Biggo Berger (vorn) und Manfed Dick in Bitterwasser.

In Bitterwasser kommen Piloten zusammen, die anderswo schwerlich gemeinsam ins Cockpit finden. Jetzt teilten sich zwei Schwergewichte des Segelflugs ein Arcus-Cockpit: Biggo Berger, mit annähernd 70 Jahren immer noch ein wichtiger Ansprechpartner bei Schempp-Hirth in Kirchheim/Teck, und Manfred Dick, vor 40 Jahren, 1979, in Bückeburg jüngster Deutscher Meister in der Offenen Klasse. Sein Flugzeug damals: der Nimbus 2 „EP“, das gräfliche Förderflugzeug von Lady Enid Paget. Nach Klaus Holighaus war der (damals) Aachener Manfred Dick der Zweite, dem ein 1000-km-Flug in Deutschland gelang. Nach vielen Jahren Pause hat er jetzt wieder zum Segelflug zurückgefunden und begnügt sich in seiner Segelflugrenaissance nicht mit Pilotenaufgaben. Seit gut einem Jahr verfolgt er das Projekt eines Hochleistungssegelflugzeugs mit Elektroantrieb, mit dem sich auch bequem reisen lässt. Für die Entwicklung dieses Doppelsitzers mit nebeneinanderangeordneten Sitzen hat Manfred Dick ein aufstrebendes und in Sachen Elektroantrieb bereits erfahrenes Ingenieurbüro, Professor Loek M. Boermans für die aerodynamische Auslegung und einen bezüglich Segelflugzeugbau noch relativ jungen Hersteller zusammengebracht. Jetzt kommt es darauf an, die Investoren für das Projekt zu werben. Vielleicht ist in einer der nächsten Bitterwasser-Seasons dann das neue Flugzeug schon dabei.

Senior team and a lot of innovation
In Bitterwasser soaring center pilots come together who hardly find their way into a two seater elsewhere. Now two heavyweights of gliding shared an Arcus Cockpit: Biggo Berger with nearly 70 years still an important contact at Schempp-Hirth in Kirchheim /Teck and Manfred Dick, 1979 youngest German Champion in the Open Class, who after many years break has returned to gliding. Manfred Dick is content in his gliding renaissance not only with pilot duties. For more than a year he has been pursuing the project of a high performance electric powered glider which also makes traveling comfortable. For the development of this two-seater in side-by-side configuration he has brought together a young engineering firm already experienced in electric propulsion, aerodynamics professor Loek M. Boermans and a not-so-well-known manufacturer. Perhaps in one of the next Bitterwasser seasons the new glider is already there.
 
Aus dem Stand über 1100 Kilometer PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Erster Start auf einem neuen 18-m-Flugzeug nach nur einer Ein-Tages-Einführung in den Streckenflug in Namibia und gleich 1100 Kilometer abreißen? Unmöglich? Im 1000-km-Trainingscamp von Wilfried Großkinsky ist Mike Bauer (23) das jetzt gelungen. Mit dem fünften Platz bei der Deutschen Meisterschaft Clubklasse im Sommer in Zwickau war Mike Bauer unter den insgesamt 44 Teilnehmern der beste Junior. Für den noch in der Berufsausbildung und im Studium steckenden LS4-Piloten war das ein toller Erfolg, zu dem es als Sahnehäubchen von Wilfried Großkinsky die Einladung zum 1000-km-Trainingscamp nach Bitterwasser gab. Jetzt in Namibia ging Mike Bauer gleich in die Vollen. Am ersten Tag lernte er mit Wilfried in der EB28 große Teile von Namibia kennen, die Landschaft und die Besonderheiten der Thermik. Schon am zweiten saß Mike im Ventus 3, um das Gelernte umzusetzen. Von der ungewohnten Wölbklappensteuerung und Avionikausstattung ließ sich der Clubklasse-Pilot nicht irritieren. Mike über den ersten Flug mit dem 18-m-Flugzeug: „Auf dem Ventus 3 habe ich mich auf Anhieb zu Hause gefühlt.“ Zielsicher fand er, im lockeren Funkkontakt mit Wilfried, die schnellen Linien und zur Landung knapp nach Sonnenuntergang standen bei diesem ersten Ventus-3-Flug und allein über Namibia gleich mehr als 1100 Kilometer auf dem Zähler!
Im nächsten Jahr kann die Erfolgsstory weitergehen, dann hat der Senkrechtstarter noch mehr Flugzeugleistung zur Verfügung. Dann kann er die ganze Saison auf den Förder-Nimbus 4 „EP“ der Bundeskommission Segelflug im Deutschen Aero Club setzen.

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On the hoof over 1100 kilometer
First flight with a new 18-meter glider after just a one-day introduction to Namibia and already a flight over more than 1100 kilometer? Impossible? Not for Mike Bauer! In the 1000 km training camp by Wilfried Großkinsky Mike (23) has now succeeded. With the fifth place in the German Club Class Championship in the summer in Zwickau Mike Bauer was among the 44 participants the best junior. This was not only a great success for the LS4 pilot, he earned with this ranking the invitation to the 1000 km training camp in Bitterwasser. Now in Namibia Mike Bauer went straight to the top. On the first day Wilfried showed him with his EB28 large parts of Namibia. Already on the second day Mike sat in the Ventus 3 to practice the learned. The unfamiliar flap control and avionics equipment could not irritate the club class pilot. Mike about the first flight with the 18-meter glider: "On the Ventus 3 I immediately felt at home." In loose radio contact with Wilfried he found the fast lines and when he finished his first flight with the Ventus 3 just after sunset he had made more than 1100 kilometers! The story of success should go on. Next year, the whizz-kid has even more soaring power available. Then he can plan an entire season with the Nimbus 4 "EP" from the German Aero Club.

 
Angelsport in Bitterwasser PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Nein, soviel hat es noch nicht geregnet, dass auf der Pfanne von Bitterwasser hätte geangelt werden können. Aber einige Piloten nahmen die Schlechtwettertage in dieser Woche zum Anlass für einen Ausflug an die Küste. Bei hohem Wellengang wurden unter fachmännischer Anleitung die Angeln ausgeworfen. Viele kleine Fische hatten Glück, sie flogen in den Atlantik zurück. Auch Luc Stalman (Foto) musste sich von seinem Babyfang trennen. Ein Korb voll Kabeljau war am Ende die Ausbeute und landete in Bitterwasser in der Küche.

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Fishing in Bitterwasser
No, it has not rained so much yet, that one could fish on the pan of Bitterwasser. But some pilots took the bad weather days this week as an opportunity for a trip to the coast. In high waves the angling were ejected under expert guidance. Many small fish were lucky they flew back into the Atlantic. Also Luc Stalman (photo) had to part with his baby catch. A basket of cod at the end was the yield and landed in Bitterwasser in the kitchen.

 
Wer schafft das 1250-km-Diplom? PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Eine Palme in Bitterwasser zu pflanzen, ist für viele Piloten ein großes Ziel. Jetzt gibt es die Zeremonie auch für 1250-km-Flüge.

Auch das gibt es: Zurzeit schwächelt das Namibia-Wetter. Es ist ungewöhnlich kühl und es soll heute sogar etwas Regen geben, den das Land nach zwei Jahren ungewöhnlicher Trockenheit auch dringend braucht. Die Segelfluggäste in Bitterwasser sind allerdings weniger darauf erpicht. Gespannt warten alle auf den Wechsel zu normalen Bedingungen. Das heißt hier: 1000-km-Wetter. Und wer die Strecke dann noch über angemeldete Wendepunkte fürs 1000-km-Diplom schafft, was schon um Einiges schwieriger ist als ein frei geflogenes OLC-Tausender über sechs Teilstrecken, der darf sich mit einer Palme in die Allee der erfolgreichen Bitterwasser-Piloten einreihen. Wem diese Leistung schon zuvor anderswo gelungen ist, der bleibt aber außen vor. Diese Piloten sollen sich nun auch in die Palmenallee einbringen können, hat der Bitterwasser-Vorstand beschlossen. Allerdings hängt dafür die Latte richtig hoch: Diese Palme soll mit einem 1250-km-Diplom erflogen werden. Eine Erleichterung gibt es, zugleich ist es ein Zugeständnis an den Trend im Flugzeugpark. Man kann diese Palme auch zu zweit im Doppelsitzer erfliegen. Trotzdem, was da verlangt wird, macht ein Blick in die Liste der Leistungsabzeichen bei der Internationalen Segelflugkommission (IGC) deutlich: Bis heute wurden nicht einmal dreißig 1250-km-Diplome vergeben!

Who can achieve the 1250 km diploma?
It’s not all roses. Presently the Namibian weather is weakening. It is unusually cold and there should even be some rain today that the country desperately needs after two years of drought. The pilots in Bitterwasser however are less anxious on wet days. All eagerly wait for the change to normal conditions. This means 1000 k weather. And anyone who achieves the 1000 k diploma, which is much more difficult than a freely flown OLC-Thousand over six legs, can join with a palm tree in the avenue of the successful Bitterwasser pilots. However, those who have achieved this effort elsewhere before are left out. The Bitterwasser Board now decided that these pilots should also have a chance for a palm tree. But they not only have to fly 1000 k, they are asked for a 1250 k distance according to the diploma rules! There is only one relief and at the at the same time it is a concession to the trend in the glider park: You can also fly this palm as a crew in a double seater. A look at the list of performance badges at the International Gliding Commission (IGC) makes quickly clear how hard this requirement is: To date the IGC less than thirty 1250-km diplomas awarded!

 
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