20171108_Biwa_Header_HH_DSC611420171109_Biwa_Header_HH_DSC611420171110_Biwa_Header_HH_DSC639120171111_Biwa_Header_HH_DSC659720171112_Biwa_Header_HH_DSC674920171112_Biwa_Header_HH_DSC677620171114_Biwa_Header_HH_DSC686520171119_Biwa_Header_HH_DSC733220171119_Biwa_Header_HH_DSC737420171130_Biwa_Header_HH_DSC837420171130_Biwa_Header_HH_DSC857320171214_Biwa_Header_HH_DSC018020171214_Biwa_Header_HH_DSC018620171215_Biwa_Header_HH_DSC019420171221_Biwa_Header_HH_DSC0622-Pano20171224_Biwa_Header_HH_DSC064420171228_Biwa_Header_HH_DSC094320171228_Biwa_Header_HH_DSC095120171228_Biwa_Header_HH_DSC103720171230_Biwa_Header_HH_DSC128420180104_Biwa_Header_HH_DSC162420180104_Biwa_Header_HH_DSC169620180104_Biwa_Header_HH_DSC185320180115_Biwa_HHDJI_0024-HDR
Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Aus dem Stand über 1100 Kilometer PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Erster Start auf einem neuen 18-m-Flugzeug nach nur einer Ein-Tages-Einführung in den Streckenflug in Namibia und gleich 1100 Kilometer abreißen? Unmöglich? Im 1000-km-Trainingscamp von Wilfried Großkinsky ist Mike Bauer (23) das jetzt gelungen. Mit dem fünften Platz bei der Deutschen Meisterschaft Clubklasse im Sommer in Zwickau war Mike Bauer unter den insgesamt 44 Teilnehmern der beste Junior. Für den noch in der Berufsausbildung und im Studium steckenden LS4-Piloten war das ein toller Erfolg, zu dem es als Sahnehäubchen von Wilfried Großkinsky die Einladung zum 1000-km-Trainingscamp nach Bitterwasser gab. Jetzt in Namibia ging Mike Bauer gleich in die Vollen. Am ersten Tag lernte er mit Wilfried in der EB28 große Teile von Namibia kennen, die Landschaft und die Besonderheiten der Thermik. Schon am zweiten saß Mike im Ventus 3, um das Gelernte umzusetzen. Von der ungewohnten Wölbklappensteuerung und Avionikausstattung ließ sich der Clubklasse-Pilot nicht irritieren. Mike über den ersten Flug mit dem 18-m-Flugzeug: „Auf dem Ventus 3 habe ich mich auf Anhieb zu Hause gefühlt.“ Zielsicher fand er, im lockeren Funkkontakt mit Wilfried, die schnellen Linien und zur Landung knapp nach Sonnenuntergang standen bei diesem ersten Ventus-3-Flug und allein über Namibia gleich mehr als 1100 Kilometer auf dem Zähler!
Im nächsten Jahr kann die Erfolgsstory weitergehen, dann hat der Senkrechtstarter noch mehr Flugzeugleistung zur Verfügung. Dann kann er die ganze Saison auf den Förder-Nimbus 4 „EP“ der Bundeskommission Segelflug im Deutschen Aero Club setzen.

alt


On the hoof over 1100 kilometer
First flight with a new 18-meter glider after just a one-day introduction to Namibia and already a flight over more than 1100 kilometer? Impossible? Not for Mike Bauer! In the 1000 km training camp by Wilfried Großkinsky Mike (23) has now succeeded. With the fifth place in the German Club Class Championship in the summer in Zwickau Mike Bauer was among the 44 participants the best junior. This was not only a great success for the LS4 pilot, he earned with this ranking the invitation to the 1000 km training camp in Bitterwasser. Now in Namibia Mike Bauer went straight to the top. On the first day Wilfried showed him with his EB28 large parts of Namibia. Already on the second day Mike sat in the Ventus 3 to practice the learned. The unfamiliar flap control and avionics equipment could not irritate the club class pilot. Mike about the first flight with the 18-meter glider: "On the Ventus 3 I immediately felt at home." In loose radio contact with Wilfried he found the fast lines and when he finished his first flight with the Ventus 3 just after sunset he had made more than 1100 kilometers! The story of success should go on. Next year, the whizz-kid has even more soaring power available. Then he can plan an entire season with the Nimbus 4 "EP" from the German Aero Club.

 
Angelsport in Bitterwasser PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Nein, soviel hat es noch nicht geregnet, dass auf der Pfanne von Bitterwasser hätte geangelt werden können. Aber einige Piloten nahmen die Schlechtwettertage in dieser Woche zum Anlass für einen Ausflug an die Küste. Bei hohem Wellengang wurden unter fachmännischer Anleitung die Angeln ausgeworfen. Viele kleine Fische hatten Glück, sie flogen in den Atlantik zurück. Auch Luc Stalman (Foto) musste sich von seinem Babyfang trennen. Ein Korb voll Kabeljau war am Ende die Ausbeute und landete in Bitterwasser in der Küche.

alt

Fishing in Bitterwasser
No, it has not rained so much yet, that one could fish on the pan of Bitterwasser. But some pilots took the bad weather days this week as an opportunity for a trip to the coast. In high waves the angling were ejected under expert guidance. Many small fish were lucky they flew back into the Atlantic. Also Luc Stalman (photo) had to part with his baby catch. A basket of cod at the end was the yield and landed in Bitterwasser in the kitchen.

 
Wer schafft das 1250-km-Diplom? PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
alt
Eine Palme in Bitterwasser zu pflanzen, ist für viele Piloten ein großes Ziel. Jetzt gibt es die Zeremonie auch für 1250-km-Flüge.

Auch das gibt es: Zurzeit schwächelt das Namibia-Wetter. Es ist ungewöhnlich kühl und es soll heute sogar etwas Regen geben, den das Land nach zwei Jahren ungewöhnlicher Trockenheit auch dringend braucht. Die Segelfluggäste in Bitterwasser sind allerdings weniger darauf erpicht. Gespannt warten alle auf den Wechsel zu normalen Bedingungen. Das heißt hier: 1000-km-Wetter. Und wer die Strecke dann noch über angemeldete Wendepunkte fürs 1000-km-Diplom schafft, was schon um Einiges schwieriger ist als ein frei geflogenes OLC-Tausender über sechs Teilstrecken, der darf sich mit einer Palme in die Allee der erfolgreichen Bitterwasser-Piloten einreihen. Wem diese Leistung schon zuvor anderswo gelungen ist, der bleibt aber außen vor. Diese Piloten sollen sich nun auch in die Palmenallee einbringen können, hat der Bitterwasser-Vorstand beschlossen. Allerdings hängt dafür die Latte richtig hoch: Diese Palme soll mit einem 1250-km-Diplom erflogen werden. Eine Erleichterung gibt es, zugleich ist es ein Zugeständnis an den Trend im Flugzeugpark. Man kann diese Palme auch zu zweit im Doppelsitzer erfliegen. Trotzdem, was da verlangt wird, macht ein Blick in die Liste der Leistungsabzeichen bei der Internationalen Segelflugkommission (IGC) deutlich: Bis heute wurden nicht einmal dreißig 1250-km-Diplome vergeben!

Who can achieve the 1250 km diploma?
It’s not all roses. Presently the Namibian weather is weakening. It is unusually cold and there should even be some rain today that the country desperately needs after two years of drought. The pilots in Bitterwasser however are less anxious on wet days. All eagerly wait for the change to normal conditions. This means 1000 k weather. And anyone who achieves the 1000 k diploma, which is much more difficult than a freely flown OLC-Thousand over six legs, can join with a palm tree in the avenue of the successful Bitterwasser pilots. However, those who have achieved this effort elsewhere before are left out. The Bitterwasser Board now decided that these pilots should also have a chance for a palm tree. But they not only have to fly 1000 k, they are asked for a 1250 k distance according to the diploma rules! There is only one relief and at the at the same time it is a concession to the trend in the glider park: You can also fly this palm as a crew in a double seater. A look at the list of performance badges at the International Gliding Commission (IGC) makes quickly clear how hard this requirement is: To date the IGC less than thirty 1250-km diplomas awarded!

 
Gut, dass es Bitterwasser gibt PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

alt

Endandflug in den Sonnenuntergang. Für fünf Flugzeuge wurde es knapp. Sie mussten Bitterwasser als Ausweichflugplatz anfliegen, weil ihr Startplatz im Gewitter lag.

Landefrequenzen wie in Frankfurt Rhein-Main: Zu Sonnenuntergang und in den Minuten danach geht es in Bitterwasser richtig quirlig zu. Dann wollen die meisten Piloten der mehr als 30 in dem Segelflugzentrum stationierten Segelflugzeuge wieder herunter. Viele haben ihre Ankunft genau getimed, damit sie mit der größtmöglichen Strecke ganz oben im OLC stehen. Gestern mischten sich in diesen einfallenden Schwarm noch fünf Gastflugzeuge vom Nachbarplatz Veronica. Ein dickes Gewitter und ein davon ausgelöster Sandsturm hatten ihnen kurz vor Tagesende die Landung auf ihrem Startplatz unmöglich gemacht. Flugleiter Michael Stoltze reihte sie gekonnt in den normalen Landeverkehr in Bitterwasser ein. Dank der vielen Bahnen 09 left, 09 tent und 09 center gab es auch kein Gedränge. Und die Grid Boys hatten die Landebahnen schnell geräumt.
In der Lodge waren die acht Neuen herzlich willkommen geheißene Gäste. Einer durfte die Annehmlichkeiten eines Bungalows kennenlernen, die anderen kamen in den eher spartanischen, aber preiswerten Rondavels unter. – So können Außenlandungen auch Spaß machen, jedenfalls in Bitterwasser.

Good that there is Bitterwasser
Landing frequencies as in Frankfurt Rhine-Main: At sunset and in the minutes after that, things get really hectic in Bitterwasser. Then most of the pilots of the more than 30 gliders stationed in the gliding center want to land. Many have timed their arrival to be at the top of the OLC with the largest possible distance. Yesterday in this invading swarm still mixed guest glider from the neighboring Veronica. A thunderstorm and a sandstorm had made it impossible for them to land on their launch site shortly before the end of the day. Flight director Michael Stoltze skillfully put them in the order of the landing traffic in Bitterwasser. Thanks to the many runways  09 left, 09 tent and 09 center, there was no jamming. And the Grid Boys had cleared the runways quickly. In the lodge the eight pilots were welcome guests. One had the pleasure to get to know the conveniences of a bungalow, the others were accommodated in the rather spartan, but inexpensive rondavels. – In any case, off-field landings can be fun, especially in Bitterwasser.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 9 von 149