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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Es weihnachtet auch in Bitterwasser PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Erster Dezember und zugleich erster Advent – auch in Namibia und Bitterwasser. Bei 37 Grad im Schatten, schönsten Cumuli und geschäftigem Flugbetrieb erinnert das hier aber so gar nicht an Vorweihnachten. Die Vorhersagekarten von topmeteo zeigen rund um das Segelflugzentrum rotbraune Flächen für Streckenflüge bis zu 1000 Kilometer. Und in den Diskussionen geht es darum, wie legen wir die Kurse, um die größtmöglichen Distanzen aus dem Tag herauszuholen? Von dunkler, ungemütlicher Jahreszeit, in der die Kerzen auf dem Adventskranz Licht bringen, sind wir hier weit entfernt. Einen Adventskranz gibt es trotzdem. Dagmar Hog hat ihn rechtzeitig unter Palmen hereingetragen.

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Vorweihnachten mal ganz anders als von zuhause gewohnt, unter Plamen und bei 37 Grad im Schatten. Dagmar Hog mit dem Bitterwasser Adventskranz.

Christmas is also in Bitterwasser
First December and first Advent –also in Namibia and Bitterwasser. At 37 degrees in the shade, beautiful Cumuli and busy preparing the gliders this does not remind you of pre-Christmas. The forecast maps of topmeteo show around the gliding center reddish brown areas for distance flights up to 1000 kilometers. And in the discussions after briefing we ask how to set the courses to get the maximum distance from the day? From dark, uncomfortable season, in which the candles bring light on the Advent wreath, we are far away. There is an Advent wreath anyway. Dagmar Hog brought it in under palm trees in time.

 
Eine Palme für Ulrich Wild PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschafft! Auf diesen Erfolg hat Ulrich Wild vom FSV Unterjesingen zwei Jahre hingearbeitet: Als er gestern mit dem Arcus auf der Pfanne von Bitterwasser ausrollte, waren die drei angemeldeten Wendepunkte fürs 1000-km-Diplom umrundet. Im Segelflugzentrum darf er sich jetzt mit einer Palmenpflanzung verewigen.
Von Vereinskollege Clemens Pape (26), obwohl fast noch Junior aber schon mit unschätzbarer Namibia- und Langstreckenerfahrung, hat sich Ulrich Wild (61) den Feinschliff für die Traumstrecke geholt. Bei gemeinsamen Flügen mit dem Arcus ging es um das Kennenlernen der Landschaft, das Verfeinern des handwerklichen Fliegens und die richtige Taktik für schnelle und weite Flüge. Und dann musste Uli Wild für das 1000er tatsächlich alle Register ziehen. Dreimal musste er auf seinem ausgeschriebenen Kurs rund 40 Kilometer breite Ausbreitungen queren. Es hat immer gepasst, auf der anderen Seite wieder den Anschluss zu finden. Für Clemens war es eine schöne Bestätigung seines Coachings: „Ich bin schon ein wenig stolz darauf, wie gut Uli das alles gemacht hat."
Sein großes Ziel hat Uli Wild erreicht. Zurücklehnen will er sich jetzt aber keineswegs. Er weiß, wie wichtig es ist, immer ein Ziel zu haben. Ein neues hat der Fluglehrer und Ausbildungsleiter im FSV Unterjesingen bereits: „Jetzt möchte ich das Gelernte an die Flugschüler und jungen Scheininhaber weitergeben.“
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Da lässt sich jubeln. Uli Wild hat sein 1000-km-Diplom ist geschafft. Leicht hatte das Wetter es ihm nicht gemacht.

A palm tree for Ulrich Wild
Done! Ulrich Wild of the FSV Unterjesingen worked on this success for two years: When he rolled out on the pan of Bitterwasser with the Arcus yesterday the three turning points for the 1000 km diploma were circumnavigated. In the gliding center Uli may now immortalize himself with a palm plantation.
From club colleague Clemens Pape (26), although almost junior already with invaluable Namibia and long-distance experience, Ulrich Wild (61) got the tuning to the dream flight. Joint flights with the Arcus were about getting to know the landscape, refining the handling and the right tactics for fast and long flights. And then Uli Wild had to pull out all the stops for the 1000 kilometer. Three times he had to cross about 40 kilometers wide cloud covers. It always worked to find the connection to the thermals on the other side. For Clemens it was a nice confirmation of his coaching: "I'm a little proud of how well Uli has done all this."
His big goal Uli Wild has reached. But he does not want to lean back now. He knows how important it is to always have a goal. The flight instructor and training manager already has a new one: "Now I would like to pass on what I have learned to the flight students and young pilots with a licence."

 
Ganz Namibia hebt ab PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Faszinierendes Grenzgebirge zwischen Kalahari und Namib. Gestern konnten die Piloten den Ausblick aus rund 6000 Metern genießen. Etagen tiefer wäre es dagegen sehr spannend geworden.

Gestern spielte es fast keine Rolle, wie man seine Strecke plante. Ganz Namibia erwies sich als Thermikparadies. Als die letzten Segler kurz nach sun set zur Landung auf der Pfanne hereinkamen, standen 14 Flüge über 1000 Kilometer in der Tagesstatistik von Bitterwasser. 45 waren es in ganz Namibia.
Guy Bechtold schoss für Bitterwasser den Vogel ab. Er landete mit seinem Arcus M nach 1220 Kilometern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 137 km/h auf Platz 1 im OLC. Guy holte weit nach Nordosten fast bis zum Südafrika Knie aus, steuerte von dort parallel zum Grenzverlauf zu Botswana nach Süden, um dann auf dem dritten Schenkel noch über Bitterwasser hinaus eine letzte Wende im Westen zu nehmen. Fast alle Piloten legten ihre Flüge so an. Nur André Verhülst, Ex-Flugkapitän auf dem Überschall Airliner Concorde, mit Eric Soubrier (1181 km mit 150,74 km/h) und Christa und Wolfgang Joschko nicht. Sie fanden ihre lange Rennstrecke im Westen, fast über der Grenze zwischen Kalahari und Namib. Bärte mit 7 m/s trieben dort bis unter den Lufraumdeckel in Flugfläche 195 (rund 6000 m). Wolfgang Joschko: „Die Basis war bestimmt noch 300 Meter höher. Und das Schöne: Jede Wolke zog.“ Am 1000er fehlten den Spätstartern letztlich wenige Kilometer. Im Nordosten von Bitterwasser hatten sich gegen Abend kräftige Schauer entwickelt, die einen heftigen Abwindsturm nach Süden bliesen. Die Joschkos gingen auf Nummer sicher mit ihrem Arcus und landeten rund eine Stunde vor Tagesschluss nach 914 Kilometern (148 km/h).
Richtig schnell waren Andreas Hillebrand und Jens Böske (ASG 32Mi) mit 156,7 km/h über 1261,8 Kilometer. Für sie war es eine Premiere. Zum ersten Mal hatten sie die 1250-km-Marke geschafft.

Good conditions all over Namibia
Yesterday it did not matter how you planned your routing. All of Namibia proved to be a thermal paradise. When the last glider came in shortly after sun set to land on the pan, 14 flights over 1000 kilometers were in the daily statistics of Bitterwasser.
Guy Bechtold took the cake for Bitterwasser. He landed with his Arcus M after 1220 kilometers and an average speed of 137 km/h on rank 1 in the OLC. Guy striked out far to the northeast almost to South Africa knee, headed from there parallel to the border to Botswana to the south, and then took a last turnpoint in the west of Bitterwasser. Almost all pilots oriented their flights likewise. Only André Verhülst, ex-captain on the supersonic Airliner Concorde, with Eric Soubrier (1181 km with 150.74 km / h) with their EB28 and Christa and Wolfgang Joschko did not. They found their long racetrack in the west, almost over the border between Kalahari and Namib. Thermals vaulted them up with 7 m/s to the airspace limit in flight level 195 (about 6000 m). Wolfgang Joschko: "The base was certainly still 300 meters higher. And the nice thing is that every cloud worked." At the end Joschkos who prefer to start late when the thermals are topped by clouds were missing a few kilometers. In the northeast of Bitterwasser strong showers had developed in the lat afternoon which blew a strong downwind storm to the south. The Joschkos played it safe with their Arcus and landed after 924 kilometers (148 kph) about an hour before the end of the day.
Andreas Hillebrand and Jens Böske (ASG 32Mi) were really fast with 156.7 kph over 1261.8 kilometers. It was a premiere for them. For the first time they made more than 1250 km.

 
Fliegen zum Vergnügen PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Just in Bitterwasser eingetroffen und schon im Cockpit des neuen Bitterwasser-Arcus: Dr. Rudolf Lachenmann.
Dieter Schwenk begleitete ihn.

Das Lächeln stand Dr. Rudolf Lachenmann gestern ins Gesicht geschrieben nach dem ersten intensiven Kennenlernen des Bitterwasser Arcus, der auf sein Sponsoring zurückgeht und deshalb seine Initialen DRL im Namen (D-KDRL) trägt. Die angenehme Aufgabe der Einweisung übernahm Dieter Schwenk nach den Herausforderungen der ersten Wochen als Leiter des Flight Office. Für ihren Kennenlernflug hatten sie einen guten Tag mit schönsten Cumuli in großer Höhe erwischt, den gleich sechs Doppelsitzer-Crews und Piloten in Bitterwasser für 1000-km-Strecken auskosteten. Viele mussten dafür das Tageslicht bis zur letzten Minute nutzen und landeten knapp vor der absoluten Deadline, die hier nur 15 Minuten nach Sonnenuntergang liegt. Danach ist es fast abrupt finster. Eine ganz spannende Sache solch ein Endanflug über 100 Kilometer mit einer nach Rechner nur marginalen Ankunftshöhe und das auf die Minute genau.
So etwas war nie Rudolf Lachenmann Sache. Er bevorzugt den Genuss: „Das war schon so, als ich 1996 zum ersten Mal nach Bitterwasser kam. Damals brachten wir die ASW 20 und LS4 vom Club und mussten ohne GPS auskommen.“ Er hat recht: Den Flugspaß kann man nicht am Kilometerzähler ablesen.

Flying for pleasure
There was a bright smile in Rudolf Lachenmann’s face yesterday evening. He just finished a flight with the new Bitterwasser Arcus, which goes back to his sponsorship and therefore carries his initials DRL (D-KDRL). The pleasant task of the introductory flight was taken over by Dieter Schwenk after the challenges of the first weeks as head of the flight office. It was a good day with the most beautiful Cumuli in high altitudes. Six double-seater crews and pilots made 1000 k distances from Bitterwasser. Many had to use the full daylight and landed just before the absolute deadline, which is only 15 minutes after sunset. After that it gets almost abruptly dark. Such a final approach is a very exciting thing: gliding over moe than 100 kilometers with a marginal arrival height and rigid time limit.
That was never Rudolf Lachenmann thing. He prefers the enjoyment: "That was already the case when I first came to Bitterwasser in 1996. At that time we brought the ASW 20 and LS4 from our club and had no GPS." He is right. You can not read the fun in kilometer.

 
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