Und zuletzt kommen die Meterologen in den Kochtopf! PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

An manchen Tagen wird gerne vergessen, wie gut und genau die Wettervorhersagen an vielen Tagen waren. Besonders an den 1000er Tagen haben sie mit beeindruckender Genauigkeit gestimmt.
Nun aber gibt es schlechtes Wetter und das Gedächtnis mancher Flieger ist doch recht kurz...
Somit wurde nach der fünften Schlechtwettervorhersage in Folge einfach mal zwei bekannte Meterologen (Bernd G. und Jon M.von www.topmeteo.eu) in den Kochtopf getan.

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Hierzu ein Witz und ein Lied:

Ein Segelflieger zum anderen: "Du, mit den Wettervorhersagen habe ich irgendwie immer so meine Probleme. Die stimmen ja doch nie!"
"Aber neinnein, mein Freund, die Vorhersagen sind immer korrekt, nur mit dem Datum tun sich die Meteorologen halt noch etwas schwer."


Der Meteorologe (umgedichtet, nach Reinhard Mey)
Ich hab‘ keinem Flieger etwas zuleide getan,
Ich hab‘ weder unterschlagen noch geklaut,
Und doch nennt man mich „Tunichtgut“, schimpft man mich „Scharlatan“,
Verhöhnen und verspotten sie mich laut.
Ich kann, wo ich will, hinkommen,
Nirgends werd‘ ich ernst genommen,
Meinen Fliegerkameraden bin ich nur ein steter Grund zur Heiterkeit.
Ob beim LTB´ler oder beim Flugplatzverpächter,
Hör‘ ich dröhnendes Gelächter,
Der Strepla-Entwickler wiehert und gluckst wegen meiner Anwesenheit.
Und er zeigt mit keckem Finger auf mich hin, ja, auf mich hin,
Weil ich ein Meteorologe bin.

Zugegeben, es gab hin und wieder einen Fall,
Da war das Wetter nicht ganz so wie prophezeit.
Das mit dem Schneesturm in Bitterwasser, das ging nicht so ganz klar,
Auch die Regenfälle Anfang Januar tut mir heute leid.
Dabei wies mein Augenzucken,
Und mein starkes Daumenjucken
Ganz untrüglich auf ein ausgedehntes Afrika Hoch.
Nun, es ging manche Prognose
Unbestritten in die Hose.
Nur einmal im September achtundsechzig stimmte doch
Die Vorhersage für Grönland immerhin, ja, immerhin.
Weil ich ein Meteorologe bin.

Ein Nimbostratus hängt in meinem Sinn seit jener Saison,
Eine dicke Regenwolke, schwer und grau,
Drum der Regenmantel, den ich auch an Sommertagen trag‘,
Und nicht etwa, weil ich dem eig‘nen Wetterbericht nicht trau‘.
Die Launen der Stratosphäre kosteten mich meine Ehre,
Örtlich starke Niederschläge –, und so geh‘ ich meiner Wege,
Sprech‘ mit mir selbst über‘s Wetter, nur mein Laubfrosch hört mich an.
Er fühlt wenigstens, wie mir zumute ist, zumute ist,
Weil er auch ein Meteorologe ist.