Achtung Geier PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
Die herausragende Thermik in Namibia schätzen nicht nur die Segelflieger von der Nordhalbkugel. Gar nicht selten finden sie sich über der Kalahari zusammen mit Geiern im Thermikkreis. Wie die Segelflieger lassen sich die Geier bis hinauf unter die Basis treiben. An guten Tagen trifft man sie noch in 5000 Metern Höhe an. Während die Piloten längst den mitgenommenen Sauerstoff schnüffeln, scheint den Geiern der in der Höhe herrschende Sauerstoffmangel nichts auszumachen. Auf sie ist aber achtzugeben wie auf jeden anderen Mitflieger. Kollisionen enden heftig. Einen Arcus von einem Nachbarplatz von Bitterwasser hat es dabei übel erwischt. Das Zusammentreffen des „Außenbordkameraden“ mit dem Außenflügel des Arcus bedeutete für beide das Aus. Zunächst deutete beim Arcus die Beschädigung des Außenlaminats auf einen nicht einmal so großen Schaden hin, auch konnte der Flug ohne weitere Komplikationen beendet werden. Nach Öffnen der Flügelschale offenbarte sich dann aber das tatsächliche Ausmaß.  Für den Arcus bedeutete es das frühe Ende in der noch jungen Segelflugsaison in Namibia.
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Roter Sand und Dünen. In der Kalahari sind viele Geier beheimatet. Sie nutzen ebenso gerne die hochreichende Thermik wie Segelflieger.

Attention vultures
The outstanding thermals in Namibia are appreciated not only by glider pilots from the northern hemisphere. Quite often they find themselves over the Kalahari together with vultures in the thermals. Like the gliders the vultures climb up to the base. On good days you can still meet them in 5000 meters altitude. While the pilots have long sniffed the oxygen taken with them, the vultures do not seem to notice the deficiency of oxygen in the high altitudes. And it’s necessary always to watch out for them. Collisions end violently. An Arcus from a neighboring place of Bitterwasser got it badly. The meeting of the "outboard mate" with the outside wing of the arcus meant for both the off. Initially the damage to the outer laminate on the Arcus indicated not so much damage and the flight could be completed without further complications. But the opening of the wing revealed the actual extent. For the Arcus it meant the early end in the still young gliding season in Namibia.