Ganz Namibia hebt ab PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Faszinierendes Grenzgebirge zwischen Kalahari und Namib. Gestern konnten die Piloten den Ausblick aus rund 6000 Metern genießen. Etagen tiefer wäre es dagegen sehr spannend geworden.

Gestern spielte es fast keine Rolle, wie man seine Strecke plante. Ganz Namibia erwies sich als Thermikparadies. Als die letzten Segler kurz nach sun set zur Landung auf der Pfanne hereinkamen, standen 14 Flüge über 1000 Kilometer in der Tagesstatistik von Bitterwasser. 45 waren es in ganz Namibia.
Guy Bechtold schoss für Bitterwasser den Vogel ab. Er landete mit seinem Arcus M nach 1220 Kilometern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 137 km/h auf Platz 1 im OLC. Guy holte weit nach Nordosten fast bis zum Südafrika Knie aus, steuerte von dort parallel zum Grenzverlauf zu Botswana nach Süden, um dann auf dem dritten Schenkel noch über Bitterwasser hinaus eine letzte Wende im Westen zu nehmen. Fast alle Piloten legten ihre Flüge so an. Nur André Verhülst, Ex-Flugkapitän auf dem Überschall Airliner Concorde, mit Eric Soubrier (1181 km mit 150,74 km/h) und Christa und Wolfgang Joschko nicht. Sie fanden ihre lange Rennstrecke im Westen, fast über der Grenze zwischen Kalahari und Namib. Bärte mit 7 m/s trieben dort bis unter den Lufraumdeckel in Flugfläche 195 (rund 6000 m). Wolfgang Joschko: „Die Basis war bestimmt noch 300 Meter höher. Und das Schöne: Jede Wolke zog.“ Am 1000er fehlten den Spätstartern letztlich wenige Kilometer. Im Nordosten von Bitterwasser hatten sich gegen Abend kräftige Schauer entwickelt, die einen heftigen Abwindsturm nach Süden bliesen. Die Joschkos gingen auf Nummer sicher mit ihrem Arcus und landeten rund eine Stunde vor Tagesschluss nach 914 Kilometern (148 km/h).
Richtig schnell waren Andreas Hillebrand und Jens Böske (ASG 32Mi) mit 156,7 km/h über 1261,8 Kilometer. Für sie war es eine Premiere. Zum ersten Mal hatten sie die 1250-km-Marke geschafft.

Good conditions all over Namibia
Yesterday it did not matter how you planned your routing. All of Namibia proved to be a thermal paradise. When the last glider came in shortly after sun set to land on the pan, 14 flights over 1000 kilometers were in the daily statistics of Bitterwasser.
Guy Bechtold took the cake for Bitterwasser. He landed with his Arcus M after 1220 kilometers and an average speed of 137 km/h on rank 1 in the OLC. Guy striked out far to the northeast almost to South Africa knee, headed from there parallel to the border to Botswana to the south, and then took a last turnpoint in the west of Bitterwasser. Almost all pilots oriented their flights likewise. Only André Verhülst, ex-captain on the supersonic Airliner Concorde, with Eric Soubrier (1181 km with 150.74 km / h) with their EB28 and Christa and Wolfgang Joschko did not. They found their long racetrack in the west, almost over the border between Kalahari and Namib. Thermals vaulted them up with 7 m/s to the airspace limit in flight level 195 (about 6000 m). Wolfgang Joschko: "The base was certainly still 300 meters higher. And the nice thing is that every cloud worked." At the end Joschkos who prefer to start late when the thermals are topped by clouds were missing a few kilometers. In the northeast of Bitterwasser strong showers had developed in the lat afternoon which blew a strong downwind storm to the south. The Joschkos played it safe with their Arcus and landed after 924 kilometers (148 kph) about an hour before the end of the day.
Andreas Hillebrand and Jens Böske (ASG 32Mi) were really fast with 156.7 kph over 1261.8 kilometers. It was a premiere for them. For the first time they made more than 1250 km.