Bitterwasser (Pty.) Ltd.
200 x 1.000 km? PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Die Saison in Bitterwasser neigt sich dem Ende zu. Rund 2 Wochen bleiben den Gästen zum fliegen. Bisher konnten allein in Bitterwasser 189 x 1.000 km verzeichnet werden. Eine Kaltfront im Süden Namibias lässt in den letzten Tagen allerdings nur Flüge unter 1.000 km zu. Die Temperaturen bleiben relativ niedrig und durch die fehlende Luftfeuchtigkeit entwickeln sich keine Wolken. Auch die Basis bleibt dadurch an diesen Tagen niedriger. Natürlich lassen es sich die Piloten trotz allem nicht nehmen zu fliegen. Sei es zum Sightseeing oder doch in der Hoffnung, dass sich das bekannte „Bitterwasser Wetter“ entgegen der Vorhersage zum besseren entwickelt. Gespannt wird auf die Vorhersage für Anfang nächster Woche gewartet und natürlich auf die 2. Poolparty!

The season in Bitterwasser is nearly over. 2 weeks are left for the guests to fly. So far 179 x 1.000 km could be recorded in Bitterwasser. A cold front in the south of Namibia only enables flights under 1.000 km in the last days. The temperatures stay relatively low and due to the lack of air humidity no clouds develop. Also the base is lower on these days. Nevertheless the pilots are flying. For sightseeing or in the hope that the well-known "Bitterwasser weather" will develop better than predicted. We are looking forward for the forecast for the beginning of next week and of course for the 2nd pool party!

 
Die Männer für die wichtigen Kleinigkeiten PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Wolfgang Joschko (links) und Manfred bei der Arbeit: Die Neuinstallation der Wetterstation ist fast fertig. / Wolfgang Joschko (left) and Manfred at work: The new installation of the weather station is almost complete.

Unkaputtbar gibt es nicht, schon gar nicht in der Wüste. Die Hitze, der Wind, aber auch die Regenfluten, die sich aus den Gewittern ergießen, alles ist hier extremer. In Bitterwasser geht da mal die Webcam baden, die Wetterstation haut’s vom Mast und der FLARM-Empfänger fürs OGN erstickt im Staub.
Gut, dass es da Helfer mit viel technischem Sachverstand gibt, wie Wolfgang Joschko und Manfred, die das reparieren können. In dieser Saison ist Wolfgang Joschko schlicht der Internet-Mann. In seinen Händen lag die Organisation der Anbindung an die digitale Welt über eine Richtfunkstrecke. Sechs Wochen nach Antragstellung stand die neue 50 MB starke Internetanbindung. Bitterwasser steht damit besser da als mancher Ort in Deutschland. Manchmal geht für Wolfgang und Christa Joschko aber das Fliegen mit ihrem Arcus „8F“ vor, dann muss eine Reparatur etwas warten.
Manfred hat sich für das Abenteuer Bitterwasser im April auf der AERO beim Besuch des Bitterwasser Stands hinreißen lassen. Als Motorenspezialist passte der ehemalige technische Lehrer nur zu gut ins Anforderungsprofil für den Bitterwasser Work Shop. Schnell war die Auszeit beim Luftfahrttechnischen Betrieb von Peter Neukom vereinbart, wo Manfred mehr aus Neigung als Notwendigkeit sich der Wartung und Instandhaltung von Motorseglermotoren widmet. Im Dezember hat er Paul abgelöst. Zuhause auf dem Bohlhof, am Rande des Schwarzwalds, fliegt Manfred eine der seltenen PIK-30.

The men for the important little things
There is no indestructible, especially not in the desert. The heat, the wind, also the floods of rain that pour out of the thunderstorms, everything is more extreme here. In Bitterwasser, the webcam simply goes for a swim, the weather station falls from the mast and the FLARM receiver for the OGN suffocates in the dust.
It's good that there are helpers with a lot of technical expertise like Wolfgang Joschko and Manfred who can fix this. This season Wolfgang Joschko is simply the internet man. The organization of the connection to the digital world via a radio link was in his hands. The new 50 MB internet connection was ready six weeks after the application was submitted. Bitterwasser now is better connected than several places in Germany. Sometimes flying with their Arcus "8F" has priority for Wolfgang and Christa Joschko. Then a repair has to wait a bit.
Manfred was catched for the Bitterwasser adventure when he visited the Bitterwasser booth at the AERO last spring. As an engine specialist the former technical teacher fit only too well into the requirement profile for the Bitterwasser work shop. The time off was quickly agreed with Peter Neukom where Manfred devoted himself to servicing and maintenance of motor glider engines. At home on the Bohlhof on the edge of the Black Forest he flies one of the rare PIK-30.

 
Keine Angst vor Wolkenbrüchen PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Die ganz schnelle Arcus-Crew: Tobias Welsch (links) mit Nils Deimel vom LSC Bad Homburg. / The racing Arcus crew: Tobias Welsch (left) with Nils Deimel from LSC Bad Homburg.

Stimmt schon: Tobias Welsch ist Linienpilot. Dass er auch mit seinem Arcus M nicht von den Linien lassen kann, hat andere Gründe. Wie sonst könnte man mit Start um halb Zwölf und Landung kurz vor Acht am Abend über 1200 Kilometer fliegen? Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 149,7 km/h erzielen? Seit seiner Ankunft in Bitterwasser mischt Tobias mit Clubkamerad Nils Deimel (LSC Bad Homburg) und Bernhard Humpert die OLC-Wertung auf. Am schwächsten Tag waren immerhin noch 1004 Kilometer drin.
Die Aufwindlinien, die hier schnell zu Schauerlinien mutieren, hat natürlich nicht nur Tobias gesehen und genutzt. Nur, was macht er anders, dass er gleich eine Klasse schneller ist und weiter kommt? Wo andere Piloten unter den oft breit gelaufenen Wolkenbändern rätseln, wo es besser trägt – an der Sonnen- oder Windseite, vielleicht auch mitten drunter oder unter den dunkelsten Stellen – findet Tobias sie zielsicher. Wie, daraus macht er kein Geheimnis: „Wo es zu regnen beginnt, da gab es 15 Minuten vorher das stärkste Steigen.“ Er hat sein Auge geradezu darauf abgerichtet, diese Stellen zu erkennen und kann nur raten: rausschauen und genau beobachten! Vor allem voraus. Tobias: „Hinter mir sieht es dann immer aus wie Weltuntergang.“

Not afraid of cloudbursts
That's right: Tobias Welsch is an airline pilot. But there are other reasons why he cannot leave the lines with his Arcus M. How else could you fly more than 1200 kilometers starting at half past eleven and landing just before eight in the evening? Realising an average speed of 149.7 kph? Since arriving in Bitterwasser Tobias has mixed up the OLC score with clubmate Nils Deimel (LSC Bad Homburg) and Bernhard Humpert. At least the worst day was good for 1004 kilometers.
Tobias is not the only pilot to see and use the lift lines which quickly mutate into showers here. But what does he do differently so that he is one class faster and gets ahead? Where other pilots puzzle under the wide bands of clouds, where to find the lift – on the sun or wind side perhaps also in the middle or under the darkest spots – Tobias finds them unerringly. How, he makes no secret of it: "Where it starts to rain, there was the strongest climb 15 minutes beforehand." He literally trained his eye to recognize these spots and can only advise: look out and watch closely! First of all ahead. Tobias: "It always looks like the end of the world behind me."

 
Später Start - späte Landung PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Das Internet in Bitterwasser funktioniert wieder. Vorgestern ging es fliegerisch spät los - die Auslösetemperatur der Thermik wurde erst gegen Mittag erreicht und ein wolkenloser Himmel gestalteten den Anfang in der Luft schwierig. Wenige Piloten starteten vor dem Mittag, der größte Teil machte sich später auf den Weg. Zu Beginn ging es nach Nordosten, denn dort entwickelten sich die ersten Wolken. Trotz des späten Starts sind Guy Bechthold und Bernd Goretzki, Tobias Welsch und Andrea Abt und Ralph Bürklin und Reinhard Schramme über 1000km geflogen. Drei weitere Flüge gingen über die 900km hinaus. Der Tag wurde bis zur letzten Minute genutzt.

Internet is working. The day before yesterday the pilots took off late - the trigger temperature of the thermals was not reached until around lunchtime and a cloudless sky made the beginning in the air quite difficult. A few pilots took off before lunch, most of them later. At the beginning they went to the northeast, because there the first clouds developed. Despite the late start Guy Bechthold and Bernd Goretzki, Tobias Welsch and Andrea Abt and Ralph Bürklin and Reinhard Schramme could flew over 1000km. Three flights were over 900km. The day was used until the last minute.

 
Head of Flight Office PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Michael, zum 9. Mal in Bitterwasser, arbeitete in dieser Saison zum 5. Mal im Flight Office. Acht Wochen lang hat er auch in diesem Jahr das Flight Office Team koordiniert und tatkräftig unterstützt. Schon morgens war er meist ab 7 Uhr im Büro anzutreffen, zur Vorbereitung für das Briefing der Piloten. Hierbei gab er ausführliche Informationen über das sich abzeichnende Wetter sowie über die Flugbetriebsbesonderheiten. Danach ging es meist zur Startphase auf die Pfanne. Am Nachmittag gab es Eingangsbriefings für die neuen Gäste und am Abend wurden die Piloten in der Luft mit den nötigen Wetter- und Landeinformationen versorgt. Für jegliche Fragen oder Probleme gab es immer eine Antwort oder Lösung. Das Team, bestehend aus Michael, Dieter, Heiko, Paul und Katharina ergänzte sich super und es herrschte immer gute Laune.

Vielen Dank Michael! Wir freuen uns auf die nächste Saison mit Dir.

Michael, for the 9th time in Bitterwasser, worked this season for the 5th time in the Flight Office. For eight weeks he coordinated and supported the Flight Office Team this year. Already at 7 o’clock in the morning he was to be found in the office to prepare the briefing for the pilots. There he gave detailed information about the weather as well as about the special features of the flight operations. Afterwards he usually went to the launch phase on the pan. In the afternoon there were briefings for the new guests and in the evening the pilots were provided in the air with the necessary weather and landing information. For any questions or problems there was always an answer or solution. The team, consisting of Michael, Dieter, Heiko, Paul and Katharina complemented each other perfectly and there was always a good mood.

Thank you Michael! We are looking forward to the next season with you.

 
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